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Hans Cousto
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Hans Cousto

Biographie


Hans Cousto entdeckte und berechnete 1978 mit dem Oktavgesetz die Töne der Erde, des Mondes, der Planeten und der Sonne und später in gleicher Weise noch verschiedene molekulare Töne.

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Der Mathematiker und Musikwissenschaftler Hans Cousto erblickte im Mai 1948 in Monthey in der französischen Schweiz das Licht dieser Welt. Nach der Grundschule in Monthey besuchte er das Zinzendorfgymnasium (private Internatsschule) in Königsfeld im Schwarzwald und in der Folge die Evangelische Mittelschule (private Internatsschule) in Schiers im Kanton Graubünden, die er 1968 mit der Matura abschloss. Danach studierte er bis 1972 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Mathematik. Da er an der ETH keine Antworten auf die grundlegende Frage, was trivial und was beweisbar ist, fand, reiste er nach Indien um der Weisheit näher zu kommen.

Die 70er Jahre waren geprägt von einem hedonistischen Lebensstil, von der Liebe zu Tanz, Ekstase und anderen Lustbarkeiten, von philosophischen Fragen und psychedelischen Erfahrungen. Nach diversen Reisen in den nahen und mittleren Osten zog er 1975 nach München, wo er für einige Jahre in der Riedelstraße in einer zwei alte Häuser umfassenden Wohngemeinschaft von freischaffenden Künstlern und Hippies lebte. Dort lernte er u.a. auch Fritz Dobretzberger kennen, der heute den Infopool der „Kosmischen Oktave“ betreut und dabei auch die Webseite, aus der gerade hier und jetzt diese Seite gelesen wird, gestaltet.


Riedelstraße in München – Geburtsstätte der „Kosmischen Oktave“

Die Kommunarden der Riedelstraße, zwischen Isar und dem Englischen Garten gelegen, liebten es nicht nur sich in östliche Philosophie zu vertiefen und verschiedene Meditationstechniken zu praktizieren, sondern machten auch viel Musik und beschäftigten sich gerne und intensiv mit Astronomie und Astrologie.

Dabei entdeckte Hans Cousto nach der Einnahme mehrerer Zauberpilze (spitzkegelige Kahlköpfe) im Englischen Garten am 2. Oktober 1978  in einer Vision die universelle Bedeutung des Oktavgesetzes für die Bestimmung der harmonikalen Kammertöne, die er von astronomischen Gegebenheiten abgeleitet hatte. Diese selige Vision beschrieb Hans Cousto in der Broschüre "FARBTON TONFARBE UND DIE KOSMISCHE OKTAVE – Zitatensammlung und eine astronomische-mathematische-musikalische Betrachtung einer seligen Vision erschaut durch die 108 Perlen der Kette der Harmonie die unser Sonnensystem zum Schwingen bringt.“ Diese von Hand mit Tusche geschriebene Broschüre (PDF) erschien anfänglich im Frühjahr 1979 in einer Auflage von 250 Exemplaren und war vornehmlich für den Gebrauch im engeren Freundeskreis bestimmt.

Durch die Bestimmung der harmonikalen Kammertöne war es möglich geworden, Horoskope in weit größerer Analogie zu den astronomischen Gegebenheiten zu vertonen, als dies seinerzeit Johannes Kepler vermochte, der zwar die Bahngeschwindigkeiten der Planeten in Sonnennähe und Sonnenferne wie auch ihre Winkel (Aspekte) zueinander musikalischen Intervallen zuordnete, doch die Frage des Grundtones einer Horoskopvertonung war für Kepler nicht direkt aus der astronomischen Konstellation ableitbar.

Horoskopvertonungen waren begehrt, immer mehr Musiker und Astrologen wollten die Grundlagen dafür kennen lernen. Die Riedelstraße entwickelte sich zu einem wahren Zentrum für Liebhaber kosmisch gestimmter Musik. In der esoterischen Buchhandlung AKASHA in München wurden von Helmuth Ott aufgrund des zunehmenden Interesses erste Seminare zur kosmischen Stimmung organisiert. In der Folge publizierte Hans Cousto weitere Broschüren zu Thematik:

"FARBTON TONFARBE UND DIE KOSMISCHE OKTAVE Farben und Töne der siderischen Planetenumläufe und des siderischen Mondumlaufs wie auch des synodischen Mondumlaufs". Handgeschriebene Ausgabe, Auflage 250 Exemplare, Selbstverlag München 1979 (PDF)

"FARBTON TONFARBE UND DIE KOSMISCHE OKTAVE  -  REALATING SOUNDS TO COLORS AND THE COSMIC OCTAVE"
Zweisprachige Ausgabe (mit professionellem Satz), Auflage 20.000 Exemplare, Selbstverlag, München 1980 (PDF)

"MATERIALIEN ZUR HOROSKOPVERTONUNG" Vorabdruck aus dem II. Band ´Farbton-Tonfarbe und die Kosmische Oktave´ anlässlich der Wochenendseminare in der Buchhandlung Akasha zu München im Dezember 1981 (PDF).


Stimmgabeln mit den Tönen der Erde, des Mondes und der Planeten

Gleich nach Cousto´s Berechnung der Erdenton-Frequenzen, wollte Fritz Dobretzberger die Frequenzzahlen mittels Stimmgabeln hörbar machen und ließ über die Musikhandlung Hieber am Dom in München die ersten entsprechenden Stimmgabeln anfertigen. Zusammen mit Rainer Kohlwald, der ebenfalls in der Riedelstraße wohnte, bestellte Hans Cousto im Herbst 1979 bei der Firma Wittner in Isny im Allgäu je 100 Stimmgabeln mit den Frequenzen der Erdtöne (Tageston, Jahreston und Ton des platonischen Jahres) sowie mit dem Venuston. Die meisten Stimmgabeln wurden im Freundeskreis verschenkt, einige wurden auch verkauft – damals für zwölf Mark das Stück. Der erste Kunde war Peter Leopold, der am 19. Oktober 1979, als die erste Stimmgabellieferung eintraf, sofort in die Riedelstraße eilte, um die Gabeln zu erwerben. Peter Leopold war seinerzeit Schlagzeuger bei der Gruppe Amon Düll und spielte danach in der Formation Embryo. Es war auch Peter Leopold, der im Dezember 1980 Robert Paiste mit der „Kosmischen Oktave“ bekannt machte und ihm einen Satz Stimmgabeln (Töne der Erde, des Mondes und der Planeten) überreichte. Mit der Firma PAISTE, dem weltgrößten Instrumentenhersteller im perkussiven Bereich, entwickelte Jahre später der Perkussionist und Gongspieler Jens Zygar das innovative Konzept der Planetengongs.

Die Stimmgabeln mit den Tönen der Erde, des Mondes und der Planeten gewannen zunehmend an Popularität. Besonders ist hier der Jahreston Cis mit 136,10 Hz zu erwähnen. Das Urmantra (eine Art Gebetsformel oder Liturgie) Om der indischen und fern östlichen Kulturkreise wird seit Alters her auf diesen Ton eingestimmt. Das Om entspricht der Bedeutung nach dem abendländischen Amen, was so viel bedeutet wie: so ist es, und wird, wie die klassischen indischen Instrumente, die Sitar und die Tambura, genau im Einklang mit dem Jahreslauf der Erde eingestimmt. Etwa ein Viertel der nachgefragten Stimmgabeln sind auf diesen Ton eingestimmt. Von den Planetentönen ist der Ton der Venus mit 221,23 Hz respektive mit 442,46 Hz der mit Abstand beliebteste Ton.


Publikationen zum Thema Astrologie, Astronomie und Kosmische Oktave

Nach den Jahren in München begab sich Hans Cousto wieder auf Wanderschaft, lebte abwechslungsweise in St. Heinrich am Starnberger See, in Amsterdam, in Montagnola bei Lugano, in Solothurn und in Harxheim südlich von Mainz. In Harxheim konzipierte er zusammen mit Bernhard Kleefeld eine Astrotafel, die 1982 im Synthesis Verlag erschien. Sein Grundlagenwerk "Die Kosmische Oktave – der Weg zum universellen Einklang" (Buch), erschienen 1984 im Synthesis Verlag, Essen, schrieb Hans Cousto in Montagnola, dem gleichen Ort, in dem Hermann Hesse sein Glasperlenspiel verfasste. Die Graphiken zum Buch gestaltete er wiederum in Harxeim zusammen mit Bernhard Kleefeld. Dieses Buch hat in der Fachwelt höchste Anerkennung gefunden. Der Begriff Die Kosmische Oktave ist nicht nur in einschlägigen Kreisen zu einem festen Fachbegriff geworden. Heute arbeiten Wissenschaftler, Musiker und Künstler mit den Erkenntnissen von Cousto. Auch in den Bereichen Medizin, Therapie und Meditation hat dieses Wissen Eingang gefunden.

In Amsterdam gestaltete Hans Cousto zusammen mit Fritz Dobretzberger im Sommer 1985 die Ausstellung "INFORMART - A TUNE IN EXHIBITION“ (PDF) in der HAPPY ART GALLERY. Die Grundlage von INFORMART ist eine Zeichen- und Formelsprache, an welcher die Mathematik und die Musik gleichen Anteil haben. So ist es möglich, astronomische und musikalische Formeln zu verbinden und Mathematik, Architektur, Kunst und Musik auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, genau wie es im Glasperlenspiel von Hermann Hesse angedeutet wird.

Im Jahr 1986 schrieb Hans Cousto in Amsterdam das Buch "Die Oktave – Urgesetz der Harmonie" (Buch oder PDF Vollversion), das 1987 im Verlag Simon + Leutner in Berlin erschien. Die Graphiken gestaltete er zusammen mit Chris Stone, der ebenfalls in Amsterdam residierte. Kurz später folgte noch die Broschüre Die Tone der Kosmischen Oktave (als html online), die als Gebrauchsanweisung zu den Stimmgabeln konzipiert wurde und im Verlag Simon + Leutner in Berlin in Koproduktion mit dem Aquarius Vertrieb in Gilching 1989 erschienen. Die 2. überarbeitete Auflage erschien 1992 im Verlag Simon+Leutner als Koproduktion mit Planetware in München. Diese Kooperation hält bis heute an (2009: 10. Auflage).

Das nächste Buch "Klänge Bilder Welten – Musik im Einklang mit der Natur" (Simon+Leutner, Berlin 1999) schrieb Hans Cousto hauptsächlich in Solothurn. Die Graphiken dazu gestaltete er zusammen mit Bernd Happel, der in Flumenthal bei Solothurn die Firma Astrosoft betreibt, eine Firma für Software für astronomische Berechnungen und astrologische Deutungen.


Zusammenarbeit mit Steve Schroyder

Mit dem Komponisten und Musiker Steve Schroyder hat Hans Cousto in vielen Experimenten und Studien die wissenschaftlichen Grundlagen therapeutischer und meditativer Musik erforscht. Die beiden lernten sich 1987 auf der Frankfurter Buchmesse kennen und begannen kurz später mit der gemeinsamen Arbeit respektive Forschung. Neben der gemeinsamen Arbeit im Studio standen auch regelmäßig Vorträge mit Konzerten und Workshops auf der Agenda. Außer in diversen Städten im deutschsprachigen Raum waren die beiden auch mehrmals im Centro Lanzarote (Etora) präsent. In dieser Zeit hat Hans Cousto mit diesem auch verschiedene Kompositionen kreiert und herausgegeben, so u.a. Klänge Bilder Welten (die Musik zum Buch, Simon  + Leutner, Berlin 1990) und Sun – Spirit of Cheops (eine musikalische Umsetzung der Architektur der großen Pyramide auf der Basis des Sonnentones, Simon+Leutner, Berlin 1992). Die beiden letztgenannten Alben sind 2006 bei Planetware Records wieder erschienen.


Orpheus – eine Meditationsmaschine

Zusammen mit Matthias Pauschel entwickelte Hans Cousto in München zu Beginn der 90er Jahre einen vollkommen neuartigen digitalen optisch-akustischen Synthesizer namens Orpheus, eine Art Mindmachine, die als medizinisch-therapeutisches Gerät zur Stimulierung bestimmter Gehirnströme eingesetzt wird. Dieses Gerät arbeitet auf der Basis der reinen Naturtöne unseres Planeten und bringt den Benutzer in Einklang mit der Natur. Von den beiden Konstrukteuren erschien auch ein umfangreiches Handbuch, das weit mehr ist als nur eine Gebrauchsanweisung zum Gerät war: Orpheus – die Wirkung der Rhythmen unserer Erde auf Körper, Seele und Geist (Verlag Simon + Leutner, Berlin 1992).


Zusammenarbeit mit dem Star Sounds Orchestra

In der Folge der Experimentiertage vom 25. bis zum 28. September 1989 in Renan im Schweizer Jura anlässlich der Workshopreihe „Schwingende Welten – ein klangvoller Herbst“ wurde das Star Sounds Orchestra (SSO) am 29. September 1989 in der Säulenhalle in Solothurn gegründet. An den Experimentiertagen, die von Roger Liggenstorfer (Nachtschatten Verlag) organisiert wurden, nahmen außer Hans Cousto und Steve Schroyder auch Fritz Dobretzberger und Jens Zygar (u.a.m.) teil. Am Freitag, den 29. September 1989 spielten Steve Schroyder und Jens Zygar erstmals öffentlich vor Publikum nach einem Vortrag von Hans Cousto in der Säulenhalle in Solothurn. Fritz Dobretzberger saß dabei am Mischpult. Diese Experimentiertage und dieses Konzert waren der Auftakt einer langjährigen Zusammenarbeit, die bis heute anhält. In den folgenden zwei Jahrzehnten moderierte Hans Cousto immer wieder Konzerte des SSO, nicht selten auch an Kongressen. Das SSO hat sich auf die Grundtöne der Erde, des Mondes und der Planeten sowie auf Horoskopvertonungen spezialisiert. So hat das SSO mit anderen im Frühjahr 1993 zum 50. Geburtstag der ersten LSD-Erfahrung von Albert Hofmann das Album HOMMAGE A ALBERT mit der Horoskopvertungen der LSD-Entdeckung (genauer: Entdeckung der Wirkung des LSD) eingespielt.


Techno und Drogen  –  Vom Urkult zur Kultur

Seit 1994 engagiert sich Hans Cousto in Berlin und in der Schweiz für Eve & Rave, einem Verein zur Förderung der Party- und Technokultur und zur Minderung der Drogenproblematik. In der Technokultur verbinden sich Elemente alter Riten und Traditionen aus der Schamanenmusik, der Mantrik und den orientalischen Tanz- und Meditationstechniken mit modernem High-Tech-Know-how. Erkenntnisse aus dem Bereich der Kosmischen Oktave lassen sich nahtlos in die Strukturen der Technomusik und der dazugehörigen Light-Show eingliedern. Im Herbst 1995 erschien das Fachbuch zu diesem Thema: Vom Urkult zur KulturDrogen und Techno im Nachtschatten Verlag (Solothurn, Schweiz). Im Sommer 1997 erschien ein weiteres Buch im gleichen Verlag, das die Qualitätskontrolle von auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Drogen zum Thema hat. Der Titel: Drug-Checking – Qualitative und quantitative Kontrolle von Ecstasy und anderen Substanzen (Info). Im Frühjahr 2000 erschien im gleichen Verlag das Buch MDMA-tunings – Musikalische Umsetzung der Molekularstrukturen (Info). Hierin wird der Weg von der Spektralanalyse des MDMA-Moleküls zum Klangbild der harmonikalen Grundstruktur von Ecstasy entwickelt und beschrieben und mit dem Musiker Barnim Schulze (Ahasha Project )  wurde eine gleichnamige CD mit elektronischer Musik veröffentlicht. Die Musik hat eine hohe Affinität zu MDMA und kann dadurch bei den Hörerinnen und Hörern ähnliche Empfindungen auslösen.

Zur Förderung der Drogenmündigkeit und zur Minderung der Drogenproblematik veröffentliche Cousto im Sommer 2003 das Buch DrogenMischKonsum (Info) im Nachtschattenverlag. Die Vollversion der aktualisierten Fassung des Buches ist im Internet aufrufbar. Zum 25. Jubiläum des Nachtschatten Verlages im Jahr 2009 veröffentlichte Hans Cousto die Festschrift zum Jubiläum unter dem Titel Psychonautik, Hedonismus und Ekstase (Info) , in der die Forderung zum Ausdruck gebracht wird, die Riten der Psychonautik als immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO zu unterstellen. Die Vollversion der Festschrift ist im Internet aufrufbar.

Hans Cousto und Barnim Schulze (Akasha Project) haben sich auch der LSD-Vertonung angenommen. Beim Festakt und dem Kongress „The Spirit of Basel“ in der Messe Basel zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann gestalteten die beiden gemeinsam ein Workshop zum Thema LSD-Vertonung. Der Kongress wurde mit einem meditativen Konzert in LSD-Stimmung vom Akasha Project eröffnet und die Musik auf der CD "The Quantum Music Of The LSD Molecule" veröffentlich; einen Videoclip davon gibt es auf Youtube.


Klangwirkstoff THC

Der Klangwirkstoff THC wirkt wie ein homöopatisch wirkendes Mittel. Die Rezeptur basiert auf den Molekularschwingungen des THC-Moleküls und dem Oktavgesetz. Im Gegensatz zu herkömmlichen homöopatischen Mitteln, die nach der Überlieferung des Begründers der klassischen Homöopathie Samuel Hahnemann (1755-1843) in Zehnerpotenzen geschüttelt werden, wird hier das Grundprinzip der Zweierpotenzen angewendet: Frequenzverdoppelung gleich Bildung einer Oktave. Das Hören dieser Musik kann somit ähnlich wie die Einnahme einer homöopatischen Arznei eine echte therapeutische Wirkung haben. Das Album von B.E.L. "The Sound of THC" ist Ende 2001 released worden (Label Insolation Chilling, a division of In-Zoom Musik, Köln, 2001). The Brain Entertainment Laboratory (B.E.L.) versteht sich als 'Cosmic-All-Star Band', bestehend aus dem Akasha Project, Tommelon, Ricky Deadking und B. Ashra. The Sound of THC ist ein, exakt nach den Berechnungen von Hans Cousto, auf die spektralen Maxima des Delta-9 THC-Moleküls gestimmtes Konzeptalbum. Homöopathische Frequenzessenzen, die den herkömmlichen psychotropen Effekt diesmal über das Ohr auslösen sollen. Dies ist in Klang und Rhythmus die pure Schwingung der Cannabispflanze, verpackt in eine spannende Soundcollage aus Ambient, Dub und sphärischen Gitarren-Flächen. Ein völlig neuer Klangwirkstoff der zu einer berauschenden Entdeckungsreise einlädt.

Der Begriff „Klangwirkstoff“ gefiel so sehr, dass die Musiker Tommelon und B. Ashra das Label Klangwirkstoff Records gründeten, ein Label für experimentelle Musik in kosmischer Stimmung. An der Record Release Party am 29. September 2007 im Aqua Ritter in Berlin wurde die Klangwirkstoff Records Compilation „Active Agent Of Sound“ (2 CD's) im Rahmen eines großen Festaktes der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf den CD's sind über 20 Kompositionen von verschiedenen Musikern und Gruppen in kosmischer Stimmung zu hören.


Vom Makrokosmos zum Mikrokosmos

Wasserstoff ist das Element Nummer eins im Periodensystem und auch das häufigste Element im Universum. Somit ist das Universum am meisten von den Schwingungsstrukturen der Wasserstoffspektren durchdrungen. Wasserstoffspektren sind universelle harmonikale Strukturen. Die musikalische Transkription der Wasserstoffspektren und die physikalischen Grundlagen zur Anhörung der Quantentheorie ist ein weiteres Projekt, an dem Cousto derzeit mit dem Akasha Project arbeitet. Die Grundlagen für die Vertonung des Wasserstoffes publizierte Hans Cousto in den Jahren 1999 bis 2003 online auf den Webseiten von Planetware:

H2 - DER KLANG DER WASSERSTOFFMOLEKÜLE - Teil 1
Musikalische Transkription der Wasserstoffspektren
Physikalischen Grundlagen zur Anhörung der Quantentheorie
(1999, PDF)

H2 - DER KLANG DER WASSERSTOFFMOLEKÜLE - Teil 2
Stimmschlüssel für Akustiker
(2003, PDF)

Das Akasha Project hat nach intensiver Zusammenarbeit mit Hans Cousto eine Wasserstoff-Vertonung auf der CD "H2 - The Quantum Music Of Hydrogen" herausgebracht.


Der Ton der Einheit

Noch viel tiefer in den Mikrokosmos gehen die Forschungen von Norbert Böhm, einem harmonikalen Forscher, Philosoph und Freund von Hans Cousto aus Brandenburg. Seine Arbeit führt in die Physik der Elementarteilchen. 1899 beschrieb Max Planck die Berechnung der Maßeinheit der Zeit auf Basis der Konstante b, die er später als Hilfsgröße h bezeichnete und die in der Folge als Plancksches Wirkumsquantum eine fundamentale Größe in der Physik wurde. Max Planck nannte die Einheit der Zeit wie auch die von ihm 1899 berechneten Einheiten der Länge, Masse und Temperatur natürliche Maßeinheiten, da diese Maßeinheiten eben naturgegeben sind und nicht willkürlich vom Menschen definiert wurden. Im Dezember 1900 publizierte Max Planck seine Arbeit zur Theorie der Strahlung eines Schwarzen Körpers, in der die später nach ihm benannte Konstante erstmals mit h (von Hilfsgröße abgeleitet) bezeichnet wurde, und für die er 1919 den Nobelpreis für Physik für das Jahr 1918 erhielt.

Norbert Böhm und Hans Cousto publizierten die Herleitung zum korrespondierenden Kammerton der Planckschen Maßeinheit der Zeit im Jahre 2008 auf den Webseiten der Friedenswarte aus Brandenburg.

Norbert Böhm: Die Philosophische Einheit (PDF)

Hans Cousto: Stimmdaten des Tones der Einheit (PDF)

 

Venuspassage

Die Berechnungen der oktavanalogen Töne und Rhythmen der Erscheinungen von Sonne und Venus aus irdischer Sicht standen ganz unter dem Zeichen der Venus-Passage, jenem seltenen Transit der Umlaufbahn der Venus über die Sonnenscheibe, der sich in den frühen Morgenstunden am Mittwoch, den 6. Juni 2012, ereignete und bei schönstem Wetter in den frühen Morgenstunden von Berlin aus beobachtet werden konnte. Im 20. Jahrhundert fand keine einzige Venuspassage statt, im 21. Jahrhundert bereits eine am 8. Juni 2004. Eine Venuspassage ist ein astronomisches Jahrhundertereignis und aufgrund seiner Seltenheit (maximal zwei Passagen in einem Jahrhundert) ein die Beobachtung lohnendes Himmelsschauspiel. Die nächste Venuspassage wird erst am 11. Dezember 2117 stattfinden.

Damit Musiker für diesen seltenen Anlass eine adäquate Komposition fertigen konnten, publizierte Hans Cousto im Frühling 2012 die Stimmdaten zum „himmlische Tanz von Sonne und Venus aus irdischer Sicht – Grundlagen zur Vertonung der Venuserscheinungen im Allgemeinen und der Venuspassagen im Besonderem“.

Download: Venuspassage (PDF)



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