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Der Jahreston (Om)

Ton:              136,10 Hz = Cis (a1 = 432,1 Hz / 440 Hz - 31,4 cent)
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Tempo:          63,8 / 127,6 bpm
Farbe:            blaugrün
Chakra:         Anahata - Herzchakra (5. Rückenwirbel)
Effekt:           Entspannend, beruhigend, ausgleichend, entkrampfend (med.: sedierend)

Erde

Der Jahreston Cis mit 136,10 Hz ist die 32. Oktave des Erdenjahres. Die dementsprechende Farbe (74. Oktave des Jahres) ist ein Türkis mit einer Wellenlänge von ca. 500 Nanometer. Grundlage dieses Tones ist der Umlauf der Erde um die Sonne. Durch diese astronomische Gegebenheit kommt es auf der Erde zum Jahreslauf, den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dies ist der zweite kosmische Rhythmus unseres Planeten. So wie der Tagesrhythmus primär auf den Körper wirkt, so wirkt der Wechsel der Jahreszeiten vor allem auf das "Gemüt", die Sphäre des Herzens.

In Indien ist dieser Ton der Grundton der Sitar- und Tamburamusik und wird "Sadja" genannt, was soviel heißt wie: "Vater der Anderen". Auch die heilige Silbe "OM" wird auf diesen Ton eingestimmt, wie auch zumeist die religiöse Tempelmusik. Viele Glocken und andere Instrumente erklingen in diesem Ton. Wen wundert es da noch, daß die Hindus soviel von der Seele und der Seelenwanderung sprechen, wenn man weiß, daß sie ihre Musik auf den Ton der Seele eingestimmt haben. Grundlagen zum indischen Stimmungssystem sind sehr detailliert im Buch "Die Kosmische Oktave - Der Weg zum universellen Einklang" dargestellt.

Die alten Inder sind meditativ auf diesen Ton gekommen, er wurde Ihnen durch ein "sich dem Kosmos öffnen" gegeben, intuitiv und kontemplativ. Unsereiner hat diesen Ton mathematisch-physikalsich hergeleitet. Die wirklich genaue Übereinstimmung der Ergebnisse (bei vielen überprüften Glocken und Instrumenten zeigte sich, daß die Abweichung sehr oft weit unter einem Hertz lagen) beweisen einmal mehr, daß wir als Mikrokosmos in Resonanz zum Makrokosmos sind. Diese alte Behauptung aus den hermetischen Wissenschaften läßt sich heutzutage sehr präzise naturwissenschaftlich beweisen.

Das Geheimnis der enormen Wirkung der indischen Meditationsmusik liegt ganz einfach in der Tatsache, daß diese eben genau auf den Lauf der Dinge, das "Tao" eingestimmt ist. Da ist in diesem Fall der Lauf der Erde um die Sonne. So sind nicht nur die Instrumente, sonder auch Musiker und Zuhörer nach der "Alapa" - dem musikalischen Ein-Stimm-Vor-Spiel auf diesen immerwährenden Ton, das Sadja, eingestimmt. Alle Beteiligten sind im EInklang mit dem Kosmos, der seinen Widerhall in den Menschen findet.
Diese Sadja, auch kurz Sa genannt, ist, nach indischer Überlieferung, der immerwährende, nie vergehende Ton und wird, wie schon erwähnt, durch die Silbe "OM" zum Ausdruck gebracht. Das "OM" entspricht dem "Amen" in den christlichen Kirchen. Amen bedeutet ja nichts anderes als "so ist es". Jeder kann das für sich selbst einfach nachprüfen, indem er original indische Meditationsmusik hört, oder besser noch auf diesen Ton meditiert, diesen Ton summt oder singt und auf sich wirken läßt, und schon spürt man die Kraft, die diesem Ton innewohnt.

Wenn man es nicht gewohnt ist zu singen, kann man sich einfach eine schwingende Stimmgabel mit 136,10 Hz (Jahreston) auf das Brustbein halten, am besten in Höhe der Brustwarzen oder ein paar Fingerbreit tiefer. Dies sind die Punkte 17 und 16 des vorderen psychischen Meridians, des sogenannten Ren-Mai-Meridians. Diese Punkte liegen auch auf der Höhe des Herzchakra, des Anahata-Chakras. Auch hierzu mehr in: "Die Oktave, das Urgesetz der Harmonie".

Ist man nicht alleine, sondern hat eine Freundin oder einen Freund zur Seite, dann kann man sich die Stimmgabel am Rücken auf die Wirbelsäule am 5. Rückenwirbel halten lassen. Dieser Punkt gehört zum zweiten psychischen Meridian, dem Du-Mai-Meridian. Die Wirkung ist ähnlich wie bei der Behandlung am Ren-Mai-Meridian. Der ganze Brustkorb beginnt zu vibrieren, was eine ausgesprochen starken entspannende Wirkung hat. Es ist beinahe ein Gefühl, als ob man den Ton selbst singen würde. Läßt man eine Weile den Brustkorb durch eine Stimmgabel vibrieren und resonieren, dann ist es auch einfach, selbst anzufangen, diesen Ton leise zu summen. Man trifft ihn sehr leicht, denn summt man zu hoch oder zu tief, spürt man die Schwingungsdifferenz als Schwebung körperlich sehr gut. So kann man diesen Ton wirken lassen, indem man die Schwingungen immer stärker durch den ganzen Körper fließen läßt. Dadurch kommt man nicht nur in Einklang mit diesen Ton und somit mit den Lauf der Dinge, sonder wird auch eins mit den betenden Mönchen in Nordindien, Tibet und der übrigen Welt, die auf die heilige Silbe "OM" meditieren und diesen Ton singen.

Nur wer selbst auf diesen Ton meditiert hat, kann erahnen, wie stark die entspannende Wirkung dieser Schwingung ist und welche Ruhe in die Seele einkehrt, wenn man sich regelmäßig auf dieses "OM" einstimmt.

In der Medizin wird dieser Ton vor allem zum sedieren gebraucht. Immer, wenn man ver- oder überspannt ist oder sogar Krämpfe hat, dann ist dieser Ton angezeigt. Auch hat er sich bestens gegen habituelle Kopfschmerzen bewährt. Besonders angenehm ist da die Tonpunktur ca. zwei Fingerbreit links und rechts von der Wirbelsäule auf der Höhe zwischen dem ersten und zweiten Halswirbel.

Eine Meditationsmusik, die auf diesen Ton eingestimmt ist, hat auch eine stark entspannende Wirkung und ist deshalb bei Nervosität und innerer Unruhe angezeigt. Sie bewirkt wahre Wunder. Man fühlt sich danach erleichtert, angenehm beruhigt und viel aufnahmefähiger. In der europäischen und nordamerikanischen Gesellschaft ist der Bedarf nach dieser Schwingung am stärksten ausgeprägt. Eine intensive Beschäftigung mit diesen Ton läßt das Bedürfnis nach Beruhigungsmittel und Schlafmitel deutlich sinken. Da Verspannungen auch häufig die Ursache von Schmerzen sind, benötigen viele, die auf diese Schwingung meditieren oder Tonpunktur mit dieser Schwingung machen, hernach wesentlich weniger oder gar keine Schmerzmittel mehr.

Der Jahreston ist die beste Schwingung für alltagsgestreßte Menschen, um Energieblockaden aufzulösen, die Energie wieder in einen gesunden Fluß zu bringen und den Weg zum inneren Seelenfrieden wieder zu ebnen.

Text aus "Die Töne der Kosmischen Oktave" von Hans Cousto